






Ich bin Rebeca Saavedra Gironás (Santiago de Chile, 1989), Filmemacherin, Drehbuchautorin und Schriftstellerin. Ich habe Philosophie an der Universidad de Chile studiert und mich in Drehbuch, Dokumentarfilm und fiktionalem Film in Chile, Kuba und Spanien ausgebildet.
Ich studierte zeitgenössisches Drehbuch an der Escuela de Cine de Chile, absolvierte einen Workshop für dokumentarisches Filmschaffen an der EICTV in Kuba und schloss an der ESCAC in Barcelona einen Master in Dokumentarfilmregie ab. Anschliessend erhielt ich ein Stipendium derselben Hochschule für einen zweiten Master in Spielfilmregie, One Year Filmmaking. Zudem bin ich zertifizierte Coloristin für DaVinci Resolve.
Meine Arbeit bewegt sich zwischen Dokumentarfilm und Fiktion sowie zwischen Film, Schreiben und Fotografie. Besonders interessieren mich Erinnerung, Identität, Intimität, der Körper, familiäre Beziehungen und die Art und Weise, wie persönliche Erfahrungen mit grösseren gesellschaftlichen Realitäten verbunden sind.
2019 führte ich gemeinsam mit einer weiteren Regisseurin Regie bei Traslado, einem von ESCAC Films produzierten Dokumentarfilm über Inklusion und Menschen mit geistiger Behinderung. Im selben Jahr realisierte ich El Eterno Retorno, einen Kurzfilm über sexuellen Missbrauch und geschlechtsspezifische Gewalt. Anschliessend entwickelte ich Projekte wie Adela, bulería por soleá, Yanira und Somos Voces, ein auf 16-mm-Film gedrehtes Porträt von Frauen, das beim Close:Up Edinburgh Docufest ausgezeichnet und für die Biennal de Cinema i Dona de València sowie das Festival Erronka Munduan in San Sebastián ausgewählt wurde.
Darüber hinaus habe ich in den Bereichen Produktion, Regieassistenz, Schnitt und Farbkorrektur gearbeitet und an audiovisuellen und kulturellen Projekten in Chile und Spanien mitgewirkt. Parallel dazu habe ich mich als Autorin und Dozentin in den Bereichen Schreiben und Literatur weiterentwickelt.
Meine philosophische Ausbildung prägt bis heute meine Art, Filme zu machen. Ich interessiere mich dafür, zu beobachten, Fragen zu stellen und bei dem zu verweilen, worauf es keine unmittelbare Antwort gibt. Ich verstehe Film als eine Möglichkeit, die Welt zu betrachten – aber auch als eine Möglichkeit, über sie nachzudenken und mit ihr in Beziehung zu treten.
Derzeit entwickle ich neue Dokumentar- und Spielfilmprojekte in Zürich.























